Monthly Archives: March 2004

Virenmail von mir an mich

Ich hab heute eine Virenmail von noreply@firebird-browser.de bekommen. Die E-Mail behauptet ich hätte mir einen Trojaner eingefangen und sendet mir irgendeinen Virus. Das ist fast noch besser als die Spammail für Brustvergößerungen. ;-)

Besucherzahlen

Ich habe mir gerade wieder die Statistik angesehen und war ein wenig verwundert: Die Downloadzahlen lagen in den letzten drei Tagen bei bis zu 40 GB. Das ist doppelt so viel wie normal. Weiß vielleicht einer von euch, was gerade wieder los ist?

Ich gebe zu…

… Microsoft hat versucht, mich zu verführen, auf der Cebit.

Die sind aber auch so süß:
Microsoft-Lebkuchenherz

Man beachte den Schriftzug:
Microsoft-Lebkuchenherz

Erst wollte ich sie ja vernaschen, aber nach dem ersten Anknabbern, hab’ ich gemerkt, dass mir das überhaupt nicht schmeckt ;-)
Microsoft-Lebkuchenherz

Gute Nachrichten

Heute habe ich nur gute Nachrichten für euch.
Zum einen werden wir in Zukunft den Begriff “Extras” statt “Tools” verwenden undzwar und jetzt kommt’s: Konform mit der Mozilla-Suite. Ich hör euch ja gar nicht klatschen ;-)
Ausserdem habe ich gerade eine E-Mail von Europas größter Computer-Zeitschrift bekommen, die den Firefox nicht nur auf CD mitliefern, sondern auch im Heft und auf der Website featuren möchte. Wir dürfen uns also auf deren etwa 3,5 Millionen Leser freuen.
Ich hatte auch ein sehr nettes und ausführliches Gespräch mit dem Mozilla-Suit-Übersetzer Robert Kaiser, das übrigens auch längst überfällig war. Die Zahlen seiner Website sind echt beeindruckend.
Für mich persönlich gibt es aber auch Postives zu vermelden: Ich werde dieses Wochenende die Cebit besuchen. Besonders gespannt bin ich auf die Gedankenlese-Maschine.

Blondes Gift zum 2.

Das war ja mal wieder genial. Ich habe zwar keine Ahnung, wer Caroline Beil ist, aber sonderlich helle scheint sie nicht zu sein (da hat sich doch einiges gegenüber den alten Sendungen verändert).
Ich dachte, ich seh nicht richtig, als sie ihr Buch vorgestellt hat. Diesen Mist muss man sich in anderen Senungen ja schon zur genüge antun, als ob nicht ausreichend Werbung während der Sendung gezeigt würde, aber wie Barbara damit umgegangen ist, war wirklich einmalig. Das Buch werde ich mir jetzt sicherlich kaufen.

Im Übrigen scheint es auch, dass jemand aus Barbaras Team dieses Blog verfolgt. Konsequenterweise wurde ihr verboten, den Boden mit dem Getränk einzusauen und aufgefordert stattdessen den Tisch des Gastes mitzubenutzen. Aber auch Barbara selbst ist im Internet aktiv. Das Forumszitat war ja kaum noch zu toppen. (Den Inhalt kann ich hier aus jugendschutzrechtlichen Gründen leider nicht wiedergeben ;-)

Alles in allem kann das ruhig so weitergehen, nur die Werbung nervt jedesmal ein wenig mehr.

Blondes Gift

Wie ihr sicher wisst, bin ich ein großer Fan von Barbara Schöneberger und war natürlich ziemlich niedergeschlagen, als der WDR sich entschied ihre Sendung nicht mehr weiter zu produzieren. Hinzu kam noch, dass zur selben Zeit gerade die Harald-Schmid-Show abgesetzt wurde.
Jetzt ist zumindest “Blondes Gift” wieder zurück und auch wenn ich anfangs ein wenig skeptisch war (und eigentlich immer noch bin), ob der Werbeunterbrechungen und der eventuellen Inkompatibilität der Sendung mit dem übrigen Privatsenderkonzept, warte ich nach dem 2-monatigen Entzug gerade sehr gespannt auf die erste Sendung. Ich kenne zwar den Gast noch nicht, aber der ist bei ihr ohnehin meist nur Hintergrundgeplänkel oder Sidekick. Nach dem Wegfall der Bullyparade dürfte es also wieder interessant werden, Montags den Fernseher einzuschalten.

Nachtrag: Soeben hat Barbara Schöneberger ihren bekannten Abschiedsgruß gesprochen und ich werd mich mal an einem Resümee versuchen. Zunächst einmal, was geblieben ist: Das Intro hat sich zum Glück nicht verändert. Im Grunde hat es eine Eleganz, die noch nie zu der Sendung gepasst hat, aber vielleicht ist das ja auch das Interessante daran. Man erwartet etwas in der Art von “Liebe Sünde” oder “Wa(h)re Liebe” und bekommt stattdessen Barbara Schöneberger. Übrigens hat auch sie sich nicht verändert. Sie agiert immer noch so selbstbewusst, als würde die Sendung Sonntag um 0.00 Uhr von einem Regionalsender gesendet und nur von einem kleinen, aber treuen Zuschauerkreis verfolgt. Dabei dürften einige Millionen dabei zugesehen haben, wie sie ihr Team niedermacht (heute mal etwas zurückhaltender), das Ziel der Show “erklärt” oder sich “verplappert”, dass die Sendung am Vormittag aufgezeichnet wird.

Leider, leider gibt es aber natürlich auch Veränderungen. Am einschneidensten und nervigsten ist mit Sicherheit die obligatorische Werbung. Die hat mich wieder daran erinnert, warum ich Privatsender meide wo es geht. Vor allem die abrupte 15 Sekunden Werbung stört den Fluss der Sendung ungemein und ist einfach nur penetrant. Ein solchermaßen aufdringlich präsentiertes Produkt ist doch das erste, was ich im Laden links liegen lasse.
Davon abgesehen hat sich aber auch eine Kleinigkeit im Studio selbst geändert: Der Teppich ist wieder sauber! Eigentlich schade, wenn man bedenkt wie viele Erinnerungen jeder Fleck auf dem Teppich verewigt hatte. Guildo Horn und Kai Böcking hatten daran genauso Anteil wie Barbara selbst, die ja immer noch keine andere Ablage für ihr Getränk hat als den Teppich. Lange dürfte der also nicht mehr so jungfreulich weiß bleiben…
Eine andere Neuerung ist die Präsentation des Insiders. Statt mit Puppen versucht die Redaktion (nicht Barbara, wie sie deutlich hervorgehoben hat) es nun mit vermummten Menschen. Ob der Schal und die Mütze im Sommer immer noch so viel Spaß machen werden, ist allerdings eine andere Sache ;-)
Auch bei den Gästen gibt es eine Veränderung, auf die auch Barabara Schöneberger hingewiesen hat: Ihr kennt Sie! Auch wenn ich die bisherigen Gäste ganz nett fand und man so auch noch so ein bisschen was vom Rand der Unterhaltungsbranche mitbekommen hat, war es für die Quoten wohl gesünder sich bekannte Leute ins Studio zu holen. Dass sie damit aber gleich so einen Treffer landen würden, hatte ich nicht erwartet. Für mich war es ganz interessant, weil ich den Daniel K., 18, bisher noch nie länger als 2 Minuten “in Natura” gesehen hatte. Jetzt kann ich aber leider immer noch nicht nachvollziehen, warum ausgerechnet dieser 18-Jährige so viel Aufmerksamkeit bekommt. Ein bisschen blöd kam er mir nämlich schon vor. Vor allem seine Mimik war doch öfter mal von völliger Orientierungslosigkeit gezeichnet. Barbaras Fragen trafen ihn dann wohl auch ziemlich unerwartet, aber über Geld spricht man ja nicht, man hat’s einfach, oder? *g*
Der große Vorteil von blondes Gift war ja immer, dass die allermeisten Gäste die Sendung noch nie gesehen hatten und Barbara entsprechend verblüfft gegenüberstanden. Man erinnere sich an die Sendung, in der Kai Böcking zusammen mit Barbara Schöneberger dem geneigten Publikum den Gebrauch eines Klistiers näher gebracht haben. Ich konnte kaum glauben, dass die das gesendet haben und Kai Böcking hatte wohl auch nicht damit gerechnet ;-)
Es wird interessant zu sehen wie Barbara mit der neuen Situation umgeht, aber als studierte Soziologin dürfte sie ihren Zuschauern noch einiges zu bieten haben…

Kick IE

Für ihren CSS-Box-Model-Bug gehört den IE-Enticklern ordentlich in den Hintern getreten. Wie kann man eine Regel nur so falsch verstehen? Schade nur, dass ich Tanteks Seite erst so spät entdeckt habe. Er nutzt nämlich einen andern Bug im IE, um diesen dämlichen Box-Model-Bug zu “fixen” ;-)
Die letzten Tage musste ich mich mit diesem Fehler herumschlagen, jetzt kann ich die Arbeit endlich abkürzen.