Die letzte Woche verlief alles andere als gut, aber ich bin froh sagen zu können: “good news, everyone!” (frei nach Professor Farnsworth)
Zunächst war für mich wichtig, meine Hausarbeit abgeben zu können -und bevor jetzt wieder die Kommentare anfangen: Nein, das hat die Übersetzung nicht behindert, sondern sie -im Gegenteil- verbessert. Wer mehr wissen möchte, kann sich ja ein wenig einlesen [PDF].
Danach ist natürlich wichtig, dass die Übersetzung für alle verfügbar wird, und in der Sache sind wir nun einen großen Schritt vorwärts gekommen. Jeder der möchte, kann sich nun eine Nightly (nicht das PR) herunterladen und mit einem Sprachpaket versehen. (Da die entsprechenden Server von mozilla.org nicht laufen, wird der Webspace freundlicherweise von Martin Creutziger zur Verfügung gestellt).
In der Tat ist unsere Box nun grün, sodass jetzt auch jeder, der ein entsprechendes Buildsystem hat, seinen eigenen deutschen Firefox als Installer oder gepackt für alle drei Plattformen kompilieren kann.
Damit kommen wird nun auch zum eigentlichen Grund für die Verzögerung. Bereits seit einiger Zeit habe ich mit Axel Hecht versucht, das Geheimnis um die eingebaute Update-URL zu lüften, die in den englischen Versionen auf https://update.mozilla.org/update/firefox/en-US.rdf zeigt. Der Bug, den Axel dazu angelgt hat, wird gelistet als Nummer 260842.
Da ich die Verantwortung für die deutsche Übersetzung trage, habe ich entschieden, solange mit der Veröffentlichung zu warten, bis klar ist, wie der Update-Mechanismus in diesem Fall funktioniert und wie er mit lokalisierten Versionen zusammenarbeitet. Die Antwort folgte indirekt durch die Veröffentlichung von Version 0.10.1. Während englische Anwender einen Hinweis auf das Update erhielten und automatischen updaten konnten, war keine der veröffentlichten Lokalisierungen in der Lage das Update zu nutzen, wodurch die Anwender gezwungen waren, den Patch manuell einzuspielen oder eine neue Version zu installieren.
Inzwischen ist klar, dass in lokalisierten Versionen die URL auf eine lokalisierte Version der Update-Datei zeigen muss – hier also de-DE.rdf. Momentan laufen die letzten Tests, um auch deutschen Anwendern das vollständige Funktionieren des Update-Mechanismusses zu garantieren. Ich bitte deswegen noch einmal um Geduld.